Restauration


 

 

 

Die Kautschuk-Klassik Restauration

 

Restaurieren bei uns bedeutet, Fahrzeuge in allen Bereichen in einen Zustand zu versetzen, der bei der Auslieferung Standard war. Manchmal auch darüberhinaus. Die Basis sind dabei immer Autos, die sich in einem weitestgehend originalen und rostfreien Zustand befinden. Einen Neuaufbau von zusammengerosteten Skeletten lehnen wir grundsätzlich ab. Auch müssen die Fahrzeuge eine interessante und nachvollziehbare Historie haben, und eine ansprechende und durch Originaldokumente belegte Farbkombination sind eine Grundvoraussetzung für uns.

 

Alle Aggregate werden auf das sorgfältigste geprüft und nach Bedarf instandgesetzt oder überholt. Jeder Motor läuft dann wie bei der Auslieferung, und die Getriebe,

insbesondere auch die automatischen, schalten sauber und ruckfrei. Das Fahrwerk schlägt und poltert nicht, dieLenkung ist präzise und spurtreu.

 

Jedes Detail muss funktionieren; ein funktionsloser Türkontaktschalter ist für uns ebenso wenig akzeptabel wie ein falsches Radio. Da machen wir auch vor Schlauschellen nicht halt, die in den 50er und 60er-Jahrenvon einer heute nicht mehr erhältlichen Qualität waren, und dementsprechend wird jede einzelne Originalschelle von Hand aufgearbeitet und wiederverwendet. Auch werden grundsätzlich keine billigen Nachfertigungen eingebaut, sondern fast immer Originalteile. Denn auch bei Mercedes gibt es heute beispielsweise Innenleuchten für die Modelle 108/109 mit einem Kunststoffgehäuse, während die originalen aus Metall waren. Sollten Originalteile nicht verfügbar sein, lassen wir diese nach höchsten Qualitätsmaßstäben anfertigen.

 

Die Karosserie wird vom Fahrgestell getrennt, bei Fahrzeugen mit selbsttragender Karosserie werden Motor, Getriebe und Achsen ausgebaut, die Karosse dann komplett entlackt, alle dann sichtbar werdenden Fehlstellen sorgfältigst repariert, und wenn überhaupt, dann nur Zinn aufgetragen. 

 

Der neue Lackaufbau besteht dann aus vielen Schichten, und am Ende steht immer ein mehrfacher Nassschliff von Hand und ein aufwendiges Polieren. Bei uns gibt es keinerlei Einschlüsse im Lack. Und eine Orangenhaut, mit der heute leider selbst hochpreisige Neuwagen ausgeliefert werden, gibt es bei unseren Autos auch nicht. Alle Details stimmen; die Farben von Kofferraum, Unterboden, Innenseite von Stoßstangen und Radkappen sind so, wie es bei der Auslieferung des Fahrzeuges war.

 

Im Innenraum werden die Hölzer von den besten Spezialisten aufgearbeitet und auch seltene exotische Hölzer, wie beispielsweise Makassar, werden immer erhalten. Das Leder für unsere Mercedes-Fahrzeuge kommt von den besten deutschen Zulieferern und ist weitestgehend auf dem Niveau der leider nicht mehr existierenden Firma Roser, die damals die Häute lieferte. Gleiches gilt für Teppiche und Gummiteile. Auch die Bakelit-Lenkräder werden von unseren Spezialisten aufgearbeitet.

 

Eine solche Restaurierung dauert oftmals mehrere Jahre;

am Ende entsteht dann aber immer ein Unikat von

herausragender Güte. 

 


 

Der Lackaufbau

 

Auf die entlackte und entfettete Karosserie werden alle Nähte sorgfältigst abgedichtet, der Unterboden wird mit Zwei-Komponenten FIVA-empfohlenem Polycoat Protect auf Lösungsmittelbasis (Chassis Antikorrosionsemaille) beschichtet (für Mercedes Ponton und 190 SL wird dieser in DB 164 eingefärbt!) und dann wird auf der Karosserie der folgende Lackaufbau aufgebracht:

 

1.     Zwei-Komponenten FIVA-empfohlener Epoxy Primer auf Lösungsmittelbasis (Epoxidfüller mit Korrosionsschutz).

2.     Zwei-Komponenten FIVA-empfohlener Isolator Primer auf Lösungsmittelbasis (Isolier Epoxidfüller mit Korrosionsschutz)

3.     Zwei-Komponenten FIVA-empfohlener Acrylic Filler auf Lösungsmittelbasis (Acrylfüller mit Korrosionszusatz)

4.     Ein Kontrastlack wird aufgenebelt um jede noch so kleinste Unebenheit zu sehen und zu glätten.

5.     Zwei-Komponenten FIVA-empfohlener Glasurit Farblack auf Lösungsmittelbasis (bei Glasurit nach Originalrezeturen gemischt)

6.     Zwei-Komponenten FIVA-empfohlener Glasurit Klarlack auf Lösungsmittelbasis

 

Bei kathodischer Tauchlackierung entfällt der Schritt 1.

 

Jede einzelne Schicht wird nach Härtung und Durchtrocknung von Hand geglättet und geschliffen. Erst danach wird die nächste Schicht aufgetragen.

 

Die letzte Schicht wird auf Spiegelqualität poliert.

 

Es werden nur die hochwertigsten Werkzeuge und Lackierpistolen verwendet; die Lackierung wird in einer Prinz Lackierkabine vorgenommen.

 

 

 

 

 

Kautschuk-Klassik 

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